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Radverkehrskonzept der Stadt Einbeck (2006)
Unter diesem Slogan wurde bereits Mitte der 1990er Jahre ein Radverkehrskonzept für die Kernstadt erstellt und per Ratsbeschluss am 04.09.1996 gebilligt.
Das Konzept beinhaltete unter anderem Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs an ausgewählten Schwerpunkten innerhalb der Kernstadt. Es wurde bisher allerdings nur teilweise umgesetzt.
Aufgrund einer veränderten Verkehrssituation bezüglich Verkehrsführung und Verkehrsaufkommen und einem weiter zunehmenden Interesse am Verkehrsmittel Fahrrad ergab sich in Einbeck der Bedarf an einer Neuauflage. Hinzu kamen Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) und damit verbesserte gesetzliche Möglichkeiten z.B. für die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radgegenverkehr.
Mit Schreiben vom 21.09.2005 erteilte die Stadt Einbeck, Fachbereich Bauen, Planen, Umwelt, der Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) den Auftrag für die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes.
Die Untersuchung sollte dazu beitragen, die für den Radverkehr zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel möglichst sinnvoll und effektiv einzusetzen. Zu Grunde zu legen waren dabei auch andere fachliche Bausteine der Verkehrsplanung in der Stadt Einbeck. Dies gilt besonders für die im März 2005 vom Rat der Stadt Einbeck beschlossene Fortschreibung des VEP für den motorisierten Individualverkehr (MIV).
Inhaltliche Schwerpunkte der Untersuchung waren:
- Bewertung und Fortschreibung des Radverkehrsnetzkonzeptes von 1995/1997 unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen
- Erfassung der aktuell vorhandenen „Schwachstellen“, Vorschäge von Verbesserungsmaßnahmen und Benennung von Prioritäten
- Konkrete Beurteilung der Möglichkeiten der Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung für den Bereich der Innenstadt
- Darstellung der Möglichkeit für die Mitnutzung der Fußgängerzone durch den Radverkehr
- Beurteilung der Möglichkeit für die Mitnutzung der Wegeverbindungen in den öffentlichen Grünanlagen durch den Radverkehr
- Durchführung eines Workshops zum Thema für ein verbessertes „Fahrradklima“ und die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit.
Was das Radverkehrsnetz betrifft, wurden die Übergänge zu den Verbindungen nach den außerhalb der Kernstadt gelegenen Zielen sowie die Verläufe der vorhandenen überregionalen und örtlichen touristischen Radrouten einbezogen. Ggf. soll zu einem späteren Zeitpunkt ein gesamtstädtisches Radverkehrsnetz, das heißt unter Einbeziehung aller Ortschaften, entwickelt werden.
Näheres ist den Anlagen zu entnehmen.




