Stadt Einbeck

 


Hauptmenü

Suche · Sitemap

Untermenü;

  • Aktuelles
  • Rathaus
  • Bürgerservice
  • Ortschaften
  • Politik
  • Wirtschaftsförderung
  • Tourismus
    • Stadtführungen und Besichtigungen
    • Hotels, Pensionen und Privatzimmer in Einbeck und Umgebung
    • Restaurants und Gaststätten in Einbeck
    • Kontaktformular
    • Reisemobil
    • Tipps für Gäste
    • Nostalgiefahrten
    • Jacobsweg
    • Museum Oberer Bohrturm
    • Rad-Wanderrouten
    • StadtMuseum
    • Souvenirs
    • Einbecker Senfmühle
    • Naturscouts
  • Kinder, Jugend und Familie
  • Senioren
  • Bildung und Kultur
  • Vereine und Verbände
  • Stadtentwässerung
  • Stadtplan
  • Veranstaltungen
  • Interessante Links
  • Kontakt
  • Impressum
  • Sitemap

Container-Bereich


Content-Bereich

Sie befinden sich hier:
  • Tourismus
    • Rad-Wanderrouten



Flashticker

Rad-Wanderrouten

Radrundweg "Salz und Burgen"

Radrundweg "Salz & Burgen"
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (S&B)
Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (S&B) Salz & Burgen


Ausgangspunkt - Reinserturmweg

Vom Herzen der Bier- und Fachwerkstadt aus - dem »Alten Rathaus« - kommend, schieben Sie Ihr
Rad die Marktstraße (Fußgängerzone) hinunter, überqueren die Kreuzung Altendorfer Str./
Hullerser Str. und fahren die Benser Straße und den Reinserturmweg stadtauswärts bis zum Hohen
Weg. Am Beginn des Hohen Weges, hinter der Brücke, finden Sie an der Tafel mit einer
Streckenübersicht den Ausgangspunkt.

Streckenbeschreibung

Die Route verläuft durch das südliche Stadtgebiet auf separaten Radwegen
entlang von Landstraßen , KFZ-armen Kreisstraßen und Feldwegen.
Aufgrund der nur wenigen Steigungs- und Gefällestrecken im Routenverlauf
und den insgesamt gut befahrbaren Wegoberflächen läßt sich der Rundweg als
leicht bis gemäßigt zu fahren einordnen. Bei einer Streckenlänge von ca.
27 km sollten je nach Tempo Pausen und Sehenswürdigkeiten zwei bis fünf
Stunden Fahrtzeit eingeplant werden. Die Strecke ist in beiden Richtungen
ausgeschildert. Als Routen-Logo erkennen Sie eine stilisierte Burgruine.

1. Diekturm
Am »Diekturm« können Sie Teile der alten Stadtbefestigung besichtigen. Das mächtige Bollwerk
mit Mauerstärken von fast drei Metern hatte an dieser Stelle die Aufgabe, die Wasserversorgung der
Stadt zu sichern. In der Wehrmauer befindet sich ein Bogen, durch den das Wasser in den
Mühlenkanal geleitet wurde.
Hinter dem Diekturm befindet sich eine alte Wasserüberführung. Diese Anlage des Mühlenkanals, der in 2m
Höhe das Krumme Wasser quert, soll zu Beginn des 15. Jahrhunderts erstellt worden sein. Sie ist
heute eines der drei Wahrzeichen der Stadt.
Tipp: Wenn Sie mehr über den Diekturm und seine Geschichte erfahren möchten, nehmen Sie
doch einmal an der Führung: »Helles Bier und Dunkle Schatten« teil.

2. Rotenkirchen
Rotenkirchen ist eine alte Rodesiedlung, schon 1203 erstmals erwähnt als Gutshof der oberhalb
liegenden Burg Grubenhagen. Jahrhundertelang war der Ort mit der Geschichte und dem Schicksal
der Burg und ihrer Herren eng verbunden. So wurde Rotenkirchen im Jahre 1448 während einer
Belagerung der Burg völlig zerstört. Erst nach 1520 wurde der landesherrliche Hof wieder aufgebaut.
Der an der Straße liegende Schlossbau, das Kavaliershaus und der Lustgarten stammen aus dieser
Zeit. Es wurde 1811 im Auftrage des hannoverschen Vizekönigs, des Herzogs von Cambridge,
als Jagdschloss umgebaut und enthält einen englischen Park mit seltenen Bäumen. Von 1816 bis
1866 war Rotenkirchen Sommerresidenz der hannoverschen Könige.

3. Burgruine Grubenhagen
Die Burg war im frühen 13.Jahrhundert im Besitz der mächtigen Grafen von Dassel. Von den
Burgvögten, den Edlen von Grube, hat sie ihren Namen. Ende des 13Jh. kam sie in welfischen
Besitz. Eine Belagerung 1449 durch den Landgrafen von Hessen überstand sie ohne größere
Schäden. Nach Verlegung des Amtssitzes nach Rotenkirchen im 16.Jh. begann die Burg zu
verfallen. Gut erhalten ist der restaurierte Turm. Von den anderen Gebäuden der ehemals stark
befestigten Burg ist heute nichts mehr vorhanden.
Tipp: Falls Sie die Route verlassen und einen Abstecher zur Burgruine Grubenhagen unternehmen
wollen, fahren Sie von Rotenkirchen südlich der Hauptstraße folgend aus dem Ort heraus Richtung
Dörrigsen. Ca. 250 m nach dem Ortsausgang von Rotenkirchen führt ein Weg rechts hinauf zur
Burgruine Grubenhagen ( folgen Sie dem Hinweisschild). Aus Richtung Dörrigsen kommend,
finden Sie entsprechend ca. 250 m vor dem Ortseingang Rotenkirchen auf der linken Seite den
Weg zur Burgruine. Nach einer steileren Anfahrt von 2 km erreichen Sie den Berg mit der Burgruine
Grubenhagen. Den letzten Wegabschnitt, der Anstieg auf die ca. 300 m Höhe gelegene Burgstätte,
ist dann allerdings mit dem Rad zu beschwerlich. Lassen Sie Ihr Rad stehen und wandern Sie
hinauf zur Ruine. Von der Burgruine ist der 18m hohe Turm sehenswert. Er wurde in den letzten
Jahren durch private Initiative restauriert. Wer sich beim Verein zur Erhaltung der Burg Grubenhagen
(Tel. 05561/8422) den Schlüssel für den Turm ausleihen möchte, kann von oben eine schöne
Aussicht nach Osten genießen. Nach Voranmeldung kann auch das Kaminzimmer im Anbau des
Turmes genutzt werden.

4. Ahlsburg
Der Höhenzug der Ahlsburg ist ein geschlossenes Waldgebiet, welches mit 400m ü. N.N. deutlich
aus der Umgebung herausragt. Wie ein grünes Band begleitet die Erhebung das östlich gelegene
Leinetal auf einer Länge von 12 Km. Zu Recht gilt die Ahlsburg mit ihrer Umgebung als eines der
beliebtesten Wandergebiete in der Nähe Einbecks.

5. Saline Sülbeck
In der Grabenzone der Leinesenke sind im Untergrund Salinare des Zechsteins aufgedrungen.
In der Nähe von Sülbeck sowie bei Salzderhelden traten früher salzhaltige Quellen aus, die heute
fast alle versiegt sind. Diese Quellen, mit einem Salzgehalt bis 9%, wurden offensichtlich bereits
in vorgeschichtlicher Zeit genutzt. Seit 1682 wird in der Saline Sülbeck Salz gewonnen. Ende des
19. Jahrhunderts wurden zwei 400m tiefe Bohrungen niedergebracht, die die Wirtschaftlichkeit der
Saline erheblich steigerten. Bis 1909 gab es sogar einen Hafen, aus dem das Salz über den sog.
Salzgraben zur Leine verschifft wurde. Der Graben ist nicht mehr zu sehen. Bis in die sechziger
Jahre unseres Jahrhunderts wurde hier Salz gefördert. Von den einstigen Werksgebäuden blieben
der untere und obere Bohrturm und das sog. Faktoreihaus erhalten, darin befindet sich auch seit 1692
die »Salinenkapelle«. Heute kann dieses Industriedenkmal für sich in Anspruch nehmen, eine der
besterhaltenen Salinenanlagen in der Region zu sein.
Tipp: Besichtigungen sind nach Voranmeldung möglich. Ansprechpartner für die Führung durch
die Anlagen: Herr Albert Behrens, Sülbecker Geschichts- und Heimatverein
(Tel. 05561 81073).

6. Hochwasser-Rückhaltebecken Salzderhelden
Aufgrund der jährlichen Überflutungen der Leine wurde Anfang der 70er Jahre das
Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Fünf Becken der insgesamt 10 ha großen Polderlandschaft,
rechts und links der Leine, lassen sich unabhängig voneinander fluten und halten max. 43,5
Millionen Kubikmeter Wassermassen zurück. Im Winter und Frühjahr ist daher bei Hochwasser,
anstatt der grünen Wiesen oft ein riesiger See zu sehen. Dieser größte zusammenhängende,
naturnahe Feuchtwiesenkomplex Südniedersachsens ist europäisches Vogelschutzgebiet und daher
ein einmaliger Lebensraum als Brut-, Rast-, Überwinterungs- und Nahrungsplatz für bedrohte
Vögel und andere Tierarten. Das Leinetal ist eine uralte Zugstraße für durchziehende Kraniche
und Störche zwischen ihren Brutgebieten im Norden und den eisfreien Gebieten im Süden.
Auch bietet das Naturschutzgebiet einen dauerhaft stabilen Lebensraum für viele Pflanzenarten.
Inmitten des Polders, den Sie von Immensen bis zum Wehr in Salzderhelden umkreisen, liegt der
sog. Kiebitzfleck. In knapp 300m Tiefe liegt hier ein Zechstein-Salzstock, aus dem salzhaltiges
Wasser austritt. Hier konnten sich salzhaltige Pflanzen ansiedeln, die wiederum Kiebitze anlocken.
Tipp: Am Stauwehr in Salzderhelden befindet sich eine Infotafel zum Polder.

7. Salzderhelden
Seit dem 12. Jh. wird im Bereich des Ortes Salzderhelden Salz gewonnen. Bis in das 18.Jh.
hinein war Salzderhelden mit seiner Saline eine ausgesprochene Gewerbesiedlung. Seit 1851
wird die Sole auch für Badezwecke genutzt. Heute sind bis auf das alte Solebadehaus alle
Salinenanlagen abgebaut.

8. Heldenburg
Die auf dem südlichen Sporn des steil abfallenden Muschelkalk - Höhenzuges stehende, aus hellem
Kalkstein erbaute Heldenburg wurde 1321 erstmals erwähnt. Sie gehörte zuerst den Grafen von
Dassel und diente dann den Welfenherzögen des Fürstentums Grubenhagen als Residenz (bis 1596).
Bei einer Belagerung 1365 wurde hier erstmals auf niedersächsischem Boden eine »Bleibüchse«
(kleine Kanone) eingesetzt, die die Eroberung der Burg verhinderte. Die Burg kann besichtigt werden.
Eine Hinweistafel gibt Aufschluss über ihre Geschichte. Die mittelalterlichen Strukturen, mehrstöckig
aufragendes Mauerwerk, der Pallas, die Einfassungsmauern der einschiffigen Burgkapelle und ein
quadratischer Turmstumpf sind noch gut zu erkennen. Von einer neuen Aussichtsplattform im Turm
hat man eine hervorragende Fernsicht nach Süden durchs Leinetal. Die Heldenburg gilt auch als
Ursprungsort des Sachsenrosses, dem Wahrzeichen Niedersachsens.

Tipp: Führungen auf der Heldenburg unter Tel. (05561/8706)
oder Fragen per E-Mail an burgschänke-peter@t-online.de

Radrundweg "Brücken und Grenzen"

Radrundweg "Brücken & Grenzen"
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (B&G)
Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (B&G) Brücken & Grenzen




Radtour von Hardegsen nach Einbeck


Über Trögen, Üssinghausen, Fredelsloh, Hollenstedt, Stöckheim, Drüber, Sülbeck, Immensen,
Salzderhelden.

Fahrradverleih:
Einbeck: Restaurant Steinhaus, Marktplatz 23, Tel. 05561/313 743
Hardegsen: Infos bei der Fremdenverkehrs GmbH, Lange Straße, Tel. 05505 - 5017

Länge der Tour: 41,8 km / ca. 4-5 Stunden

Beschreibung:
Diese Route besticht durch ihre landschaftliche Vielfalt. Sie führt durch Wald, Wiesen und Felder,
entlang von Flußtälern und idyllischen Auen. Die wenigen und geringen Steigungen ermöglichen
weite Blicke in die schöne Landschaft

Schwierigkeitsgrad und Wegbeschaffenheit:
Ebene bis leicht hügelige Strecke, asphaltierte Straßen und Wege, befestigte Forst- und Feldwege,
ca. 800 m schlechter Feldweg.

Hinweis:
Diese Tour beginnt an der Tourist-Information in Hardegsen, ca. 23 Kilometer von Einbeck entfernt,
die Anfahrt per Bus ist von Einbeck aus leider nur indirekt über Northeim möglich. Wer die Anfahrt
also nicht bereits mit dem Fahrrad bewältigen möchte (Gesamtstrecke der Tour inkl. Anfahrt von
Einbeck: Ca. 65 Kilometer), sollte sich vorher über Busfahrpläne informieren oder einen privaten
Transport organisieren.

--> Km 0
Von der Fremdenverkehrs GmbH am Ende der Straße "Vor dem Tore" begeben wir uns in den Kreisverkehr und dann ein kurzes Stück auf die Bahnhofsstraße.

--> Km 0,5
Jetzt zweigt links die Ertinghäuser Straße ab. Diese radeln wir weitere 500 m bis zum Wildparkgehege.


In diesem 56 Morgen großen Wildpark gibt es einheimisches Rot- und Schwarzwild zu sehen, auch kann man hier Vögel und kleinere Tiere, wie Hasen und Kaninchen beobachten.

--> Km 1,8
Es geht weiter geradeaus. Direkt hinter einer Eisenbahnunterführung führt uns rechts ein Forstweg durch ein Naturschutzgebiet entlang der Espolde.

--> Km 2,0
Wir nehmen die erste Abzweigung links über die kleine Brücke.

--> Km 2,2
Jetzt biegen wir rechts ab und bleiben links des Flusses auf diesem Weg bis nach Trögen.
 
Bei km 3,7, ca 400 m vor Trögen, östlich des alleinstehenden Hauses, ragt der bewaldete Höhenrücken, genannt "Burgberg", auf. Auf seinem Nordwestteil finden sich noch die beachtlichen Reste einer Befestigungsanlage. Vereinzelte Scherbenfunde legen ein mittelalterliches Entstehungsdatum im 11. Jahrhundert und eine Zuordnung zu den Turmhügelburgen oder Motten des beginnenden hohen Mittelalters nahe. Dieser Platz war damals gut gewählt, nach Norden und Westen verbietet der steile Abhang eine ungehinderte Annäherung und ermöglichte eine leichte Kontrolle über die im Espoldetal gelegene Straße Hardegsen - Fredelsloh. Die Ruine ist nur von der Landstraße zwischen Trögen und Hardegsen aus zu erreichen.

--> Km 4,1
Wir erreichen Trögen, fahren geradeaus auf die Kirche zu,
 
Diese ev.-luth. Kapelle hat einen mittelalterlichen Turm aus Bruchsteinmauerwerk mit einem Giebeldach. Das Langhaus wurde 1766 nach Westen in Fachwerk erweitert.
 
daran rechts vorbei und weiter der Straße folgend bis zur Hauptstraße.

--> Km 4,7
Dieser relativ wenig befahrenen Straße folgen wir linker Richtung bis Üssinghausen.

--> Km 5,6
In Üssinghausen verlassen wir an der ersten scharfen Linkskurve die Straße und fahren geradeaus in den anfänglich asphaltierten Feldweg enlang des Krummelbaches.
Jetzt geht es weiter immer geradeaus durch Feld und Wiese. Hier trifft man auf vereinzelt stehende steinalte Bäume, im Sommer auf verschiedene Greifvogelarten (z.B. Rotmilane) und jede Menge sommerliche Düfte der Feld- und Wiesenflora.
 
Schon seit Hardegsen begleitet uns östlich der Espolde und jetzt des Krummelbaches der Muschelkalkhöhenzug Weper. Der Westhang des Wepers ist ein Naturschutzgebiet mit geschützten Magerrasenflächen. Auf flachgründigen und leicht erwärmbaren Kalkverwitterungsböden sind wertvolle sog. Trockenrasen-Pflanzengesellschaften entstanden. Adonisröschen, Bergklee, Vielblütiger Hahnenfuß, verschiedene Distelarten, Thymian, Knabenkraut, Flockenblume, echte Schlüsselblume, verschiedene Schmetterlingsblütengewächse und viele Orchideenarten sind nur einige ihrer bestandsgefährdeten Vertreter, die sich auf diesen nährstoffarmen Wiesen tummeln. Im 17. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Wald auch an steileren Hängen eingeschlagen und zu Weideland umgestaltet. Seit diese Rasen nicht mehr beweidet werden, unterliegen sie einer Verbuschung durch Schlehen, Weißdorn und Wildrosen. Ohne Pflegemaßnahmen würden sie sich wieder zurück in Wälder verwandeln. Natürlich bietet der Halbtrockenrasen auch zahlreichen Schmettelingen, Heuschrecken, Erdhummeln, Schnecken, Eidechsen, Vögeln und Säugern Nahrung und Unterschlupf.

--> Km 7,4
Nun bietet der Weg eine linke Abzweigung, wir radeln aber geradeaus den etwas schlechteren Weg weiter.

--> Km 8,2
Überquerung einer Straße, hier wird der Weg für ca. 800 m unwegsamer (erdig und im Sommer mit Gras bewachsen). An dieser Stelle bietet es sich für Regentage an, die Querstraße links zur Hauptstraße zu fahren, und dieser weiter bis nach Fredelsloh zu folgen. Ansonsten erreichen wir am Ende des "Grasweges" den Tönnishof.
 
Der Tönnishof ist eine größere Töpferei, hier wird maschinell Gebrauchskeramik hergestellt.

--> Km 9,0
Am Tönnishof fahren wir rechts vorbei und bleiben auf dem Tönnisweg bis Fredelsloh.

--> Km 10,7
Wir errreichen die ersten Häuser von Fredelsloh.
 
Aufgrund von Tonvorkommen südlich der Ahlsburg ist Fredelsloh schon seit dem Mittelalter ein Zentrum von Töpfereibetrieben bis in die heutige Zeit. An der Bölle, in der Nähe alter Tonkuhlen im Osten des Ortes kann man noch Tonscherben aus dem 15. Jh. finden. Hier lag im Mittelalter das Töpferdorf Bengerode. Neben dem Ton gab es hier zwei weitere Grundstoffe der Töpferei: Wasser und Holz für den Brennofen. Als im 16. Jh. Bengerode verwüstet wurde, siedelten sich die Töpfer um das Klosterstift Fredelsloh an. Die Blüte des Töpferhandwerks lag im 17. Jh. Heute gibt es noch einige kleinere Töpfereien, aber mehr noch Geschäfte, die Keramik- und Tonwaren, Glas - und Korbwaren, sogar Gold- und Silberschmuck verkaufen, die aber nicht unbedingt in Fredelsloh hergestellt werden.
In der Kunsttöpferei Klett darf man dem Meister bei seiner Arbeit auf die Hände schauen. Der Werkstatt angeschlossen ist ein kleines Café mit Galerie, hier gibt es ausführliche Auskunft über den Ort und das Töpferhandwerk. Auch sonst laden die Cafés im Ort mit oftmals selbstgebackenem Kuchen zu einer Pause ein.
Sehenswert ist auch die aus rötlichen Sandsteinquadern erbaute romanische dreischiffige Pfeilerbasilika eines ehemaligen Augustinerklosters. Gegründet wurde das Kloster 1137 von Erzbischof Albrecht von Mainz. Wer sich die Kirche gerne von innen ansehen möchte, meldet sich bitte bei der Familie Traupe im Gasthaus "Zum Kronprinzen" (Gasse 2, 37186 Fredelsloh, Tel. 0 55 55 - 432). Darüberhinaus bietet Matthias Pahmeier (Am Kapellenbrunnen 2, Fredelsloh, Tel. 0 55 55 - 286, wochentags ab 17.00 Uhr zu erreichen) akustische Kirchenführungen an.
Sehenswert ist ebenso eine 400 Jahre alte Sommerlinde, die hinter dem Kloster steht. Diese frühere Friedhofslinde mit ihrem auffallend beuligen Erdstamm weist einen beachtlichem Umfang von knapp 6 m und eine Höhe von 22 m auf.


--> Km 11,0
Die Sollingstraße fahren wir rechts bis kurz vor Ortsausgang.

--> Km 11,5
Hier folgen wir dem Wegweiser zur Kunsttöpferei Klett links

--> Km 11,7
und biegen gleich wieder rechts in den Kampweg ein. Von hier führt uns der Weg geradeaus bis zum Waldrand am Fuße der Ahlsburg.

--> Km 12,8
Wir fahren rechts, vorbei an vielen alten Eichen, und auch an der nächsten T-Kreuzung bleiben wir auf dem rechten Weg. Auf diesem schönen Waldweg, entlang des Bölletals rollen wir eine ganze Weile abwärts, bis wir auf die sogenannte Ducksteinquelle stoßen.
 
Ein schmucker Rastplatz mit Bänken und einem Pavillon lädt zu einer kurzen Rast ein.
Die Ducksteinquelle ist die stärkste von mehreren Quellen am Südhang des 360 m hohen Ducksteinberges, eine der vielen Kuppen der Ahlsburg.
Die Ahlsburg ist ein im Erdmittelalter entstandener Horst. Die in dieser Zeit waagerecht abgelagerten Sedimente des Buntsandsteins und Muschelkalkes wurden im Tertiär als Folge der Alpenauffaltung durch Gebirgsdruck wie ein Pultdeckel aus dem Umland herausgehoben und auf das vom Solling und Weper gebildete Vorland geschoben.
Das Wasser, das dem steilen Südhang der Ahlsburg entquillt, kommt aus dem Muschelkalk. Es führt gelösten Kalk mit sich, den es am Fuße des Gebirgszuges absetzt. Hier haben sich im Laufe von Jahrmillionen mächtige Tufflager gebildet. Duckstein bedeutet Tuffstein, und dies ist ein schlammiger, großporiger Kalksinter.
Der Name der Quelle wird auch mit dem lat. Wort "dux" für Herzog in Verbindung gebracht. Unweit von hier stand das alte Stammschloß der Herzöge von Grubenhagen, heute Turmruine.


--> Km 16,1
Von der Ducksteinquelle setzen wir den Weg in gleicher Richtung fort

--> Km 16,8
bleiben an der kommenden Gabelung auf dem linken Weg und fahren weiter, vorbei am Forsthaus Gieseberg, bis zur Autostraße Moringen - Einbeck (L 543).

--> Km 17,8
Wir erreichen die Hauptstraße.
 
Für eine Pause im Hotel und Gasthaus Stennebergsmühle fahren wir ca. 300 m rechter Richtung, tägl. geöffnet von 11:30 - 14:00 Uhr und 18:00 - 22:00 Uhr, Montag Ruhetag, Tel: 05554 - 99300
 
Die Tour führt uns an dieser Straße links weiter.

--> Km 18,0
Wir zweigen nach rechts ab und folgen dem linken gut zu fahrenden Schotterweg linksseitig der Bölle.
 
Das Bölletal als eines der schönsten Seitentäler der Leine ist ein hierzulande nur noch selten anzutreffendes naturbelassenes
Flußtälchen mit Feuchtwiesen, Galeriewäldern und Resten von Auewäldern. Infoge von fruchtbaren und gut mit Wasser versorgten Böden zeichnet sich der Auewald durch üppigen Pflanzenwuchs und durch eine große Artenvielfalt aus. In dem ausgedehnten Laubmischwald finden wir Weiden, Erlen, Pappeln, Eschen und gelegentlich Stieleichen, zu denen sich entsprechend der Standortgegebenheiten andere Baumarten hinzugesellen. Unter den Bäumen breitet sich eine dichte Krautschicht aus, diese Blütenpracht bilden im Frühjahr die auffallend großen Pestwurzfluren, u.a. das goldgelbe Scharbockskraut, Waldgoldstern, Buschwindröschen, Hohler Lerchensporn, Waldbingelkraut, Lungenkraut, Goldener Hahnenfuß, Schlüsselblume und das Waldveilchen. Im Sommer ändert sich das Aussehen grundlegend, Brenessel, Gundermann, Geißfuß, Waldziest, Rote Lichtnelke und gefleckte Taubnessel sind u.a. die dann weniger bunten Vertreter dieses Tales. Die wegbegleitenden Sträucher bilden zumeist Schlehen- und Weißdorngebüsche.
Die ruhige Atmosphäre dieser Niederung ist außerdem ideale Voraussetzung für Schwarzstörche, die seit einigen Jahren hier ihr Jagdrevier entdeckt haben.
 


Nun endet der Weg in zwei schmale unwegsamere Trampelpfade.

--> Km 19,6
Hier schieben wir das Rad kurzerhand rechts über die Brücke,

--> Km 19,7
und radeln auf dem linken befestigten Waldweg weiter.

--> Km 20,5
Nun "steigen" wir rechter Hand einen obstbaumgesäumten Schotterweg hinauf zur Domäne Wickershausen (schieben ist keine Schande).
 
Das hübsche Gut mit seinen Fachwerkscheunen und den 500 Jahre alten Parkbäumen (Eiben) liegt wie eine Insel in den ausgedehnten Ackerflächen. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über die weiten fruchtbaren Lößebenen des Leinetals, bis nach Northeim und den umliegenden Dörfern. Bei klarer Wetterlage kann man bis zum Harzrandgebirge sehen.
Entstanden ist diese Landschaft lange bevor der Mensch die Bühne betrat. In einem wenig gestörten Paket von Gesteinsschichten, die im Erdmittelalter, also vor 220 Millionen Jahren, abgelagert wurden, ließ ein Bruch in der Erdkruste eine sog. Streifenscholle von 6-8 km Breite um ca. 600 m absinken. Dies ereignete sich im Tertiär vor ca. 60 Millionen Jahren. Der Riß selber, der sich in einer riesigen Bruchlinie vom Mittelmeer bis nach Norwegen erstreckt, war nur 1,5 km breit. Im Zusammenhang damit kippten aber auch die östlich und westlich anschließenden Schollen an ihrer Innenseite ein, was schließlich zu der ungewöhnlich breiten Leinetalbildung beitrug.


--> Km 21,2
Vom Gut lassen wir uns längs der Apfelbaumreihe hinuterrollen.

--> Km 22,6
An der ersten richtigen Feldkreuzung fahren wir links,

--> Km 23,1
dann rechts den Weg hinunter bis nach Hollenstedt.
 
Im direkten östlichen Anschluß von Hollenstedt beginnt das Naturschutzgebiet der Northeimer Seenplatte. Dieses Gebiet wurde im Quartär, in den letzten zwei Millionen Jahren, von der Leine und ihren Nebenflüssen mit Harzschotter aufgefüllt. Durch Gewinnung dieses Schotters für Bauzwecke sind an dieser Stelle 10 Seen unterschiedlicher Größe entstanden.
Die Flora und Fauna ist hier mannigfaltig. Ca. 25 Vogelarten, die Hälfte davon bestandsbedrohte Arten, darunter der Flußuferläufer, Flußregenpfeifer, Teichrohrsänger, Haubentaucher, Eisvogel, Uferschwalbe und Braunkehlchen, finden an diesen Seen einen natürlichen Lebensraum.


--> Km 23,8
Am Ortseingang von Hollenstedt fahren wir links durch den hübschen Ortskern immer längs der gleichen Straße.
 
In Hollenstedt gibt es seit 1588 das Mühlengewerbe. 1837 übernahm Hermann Lockemann die Mühlenpacht, zu seinen Ehren wurde 1837 ein Gedenkstein gesetzt.
Hollenstedt gilt als das vorbildliche Beispiel der Dorferneuerung im südniedersächsischen Raum. Starker Durchgagsverkehr und andauernde Überflutungen der Bölle zwangen die geplagten Bewohner zu einschneidenden Maßnahmen im alten Ortskern. Die vielarmige Bölle wurde zugeschnürt und ihr errechnetes Hochwasser durch einen Flutgraben nördlich des Ortsrandes abgeleitet. Der lindenbestandene Hauptarm in der Dorfmitte konnte aber gerettet werden.


--> Km 25,0
Am Ende dieser Ortsstraße folgen wir links der radwegbegleitenden Haupstraße L 572 an Stöckheim vorbei bis nach Drüber.

--> Km 27,3
In Drüber, kurz nachdem links die Straße nach Buensen und Dörrigsen abbiegt, führt uns linker Hand ein Feldweg jenseits der lärmenden Autostraße in Richtung Sülbeck.

--> Km 28,0
Dann fahren wir in den ersten rechts abknickenden Feldweg und folgen diesem immer geradeaus bis Sülbeck.

--> Km 29,4
Wir treffen auf den Salinenplatz in Sülbeck.
 
In der Grabenzone der Leinesenke sind im Untergrund Salinare des Zechsteins aufgestiegen, so daß in der Nähe von Sülbeck sowie bei Salzderhelden salzhaltige Quellen austreten, die heute fast alle versiegt sind. diese Quellen mit einem Salzgehalt von bis zu 9% wurden offensichtlich bereits in vorgeschichtlicher Zeit genutzt.
Seit 1866 wird in der Saline Sülbeck Salz gewonnen. Im 19. Jahrhundert wurden zwei 400 m tiefe Bohrungen niedergebracht, die die Wirtschaftlichkeit der Saline erheblich steigerten. Bis in die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts wurde hier Salz gefördert. Von den einstigen Werksgebäuden blieb u.a. das Verwaltungshaus erhalten, darin befindet sich seit 1692 die "Salinenkapelle". Heute kann dieses Industriedenkmal für sich in Anspruch nehmen, eine der besterhaltenen Salinenanlagen in der Region zu sein. Besichtigungen sind nach Voranmeldung möglich. Ansprechpartner für eine Führung durch die Anlagen ist Herr Albert Behrenz, Sülbecker Geschichts- und Heimatverein, Tel.: 05561 - 81073.

 
In Sülbeck befahren wir die Straße, die nach Westen in Richtung Strodthagen aus dem Ort wieder herausführt.

--> Km 30,0
Vom Ortsausgang sind es noch 300 m, bis rechts ein asphaltierter Landwirtschaftsweg abknickt.

--> Km 30,3
Dieser führt uns um den Sülbecker Berg herum. Von hier oben haben wir einen wunderbaren Weitblick ins sog. Einbeck-Markoldendorfer Becken. Es wird im Südwesten begrenzt durch die Ahlsburg, im Nordwesten durch Elfas, Hils und der Hube, dem "Rückgrat" Einbecks.

--> Km 31,1
Der Weg macht einen Rechtsknick, es geht weiter abwärts bis zur Hauptstraße am Ortsrand von Immensen.

--> Km 31,9
Diese überqueren wir und fahren geradeaus durch den Ort.

--> Km 32,1
"An der Kötnerei" halten wir uns rechts und überqueren die Hauptstraße L 572.

--> Km 32,5
Im Naturschutzgebiet des Hochwasser-Rückhaltebeckens fahren wir den linken Weg, parallel zur Hauptstraße und mit Blick auf die Ruine Heldenburg, bis auf den Deich, dort geht's rechts weiter bis zum Leine-Wehr von Salzderhelden.
 
Aufgrund der jährlichen Überflutungen der Leine wurde Anfang der 70er Jahre das Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Fünf Becken der insgesamt 10 ha großen Polderlandschaft rechts und links der Leine lassen sich unabhängig voneinander fluten und halten 43,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurück. Dieser größte zusammenhängende, naturnahe Feuchtwiesenkomplex Südniedersachsens ist ein einmaliger Lebensraum als Brut-, Rast-, Überwinterungs- und Nahrungsplatz für bedrohte Vogel- und andere Tierarten, zumal das Leinetal eine uralte Zugstraße für durchziehende Kraniche und Störche zwischen ihren Brutgebieten im Norden und den eisfreien Gebieten im Süden ist. Außerdem bietet das Naturschutzgebiet einen dauerhaft stabilen Lebensraum für viele Pflanzenarten.
Inmitten des Polders, den wir von Immensen bis zum Wehr umkreisen, liegt der sogenannte Kiebitzfleck. Da hier in knapp 300 m Tiefe ein Zechstein-Salzstock steht, aus dem salzhaltiges Wasser austritt, konnten sich im Laufe der Zeit salzhaltige Pflanzen (z.B. die Salzmiere) ansiedeln, die wiederum die Kiebitze anlocken.


--> Km 35,8
Vor dem Wehr geht es dann links herunter zur Hauptstraße, auch hier fahren wir links.

--> Km 36,0
Jetzt führt uns rechter Hand ein schmaler Weg die Felswand hinauf zur Heldenburg und zur Burgschänke (Montags Ruhetag).
 
Seit dem 12. Jahrhundert wird im Bereich des Ortes Salz gewonnen. Bis in das 18. Jahrhundert hinein war Salzderhelden mit seiner Saline eine ausgesprochene Gewerbesiedlung. Seit 1851 wird die Sole auch für Badezwecke genutzt.
Die auf dem südlichen Sporn des steil abfallenden Muschelkalk-Höhenzuges stehende, aus hellem Kalkstein erbaute Heldenburg wurde 1320 erstmals erwähnt. Lange Zeit war die oft belagerte und zerstörte Burg im Besitz der Welfen. Die mittelalterlichen Strukturen, mehrstöckig aufragendes Mauerwerk, der Pallas, die Einfassungsmauern der einschiffigen Burgkapelle und ein quadratischer Turmstumpf sind noch gut zu erkennen.
Die Heldenburg gilt auch als Ursprungsort des Sachsenrosses, des Wahrzeichen Niedersachsens. Sie kann besichtigt werden. Eine Hinweistafel gibt Aufschluß über ihre Geschichte.

 
Die Tour führt uns jedoch entlang der Hauptstraße weiter.

--> Km 36,4
Von hier biegt eine kleine Straße links Richtung Sportplatz ab. Diese fahren wir immer geradeaus,

--> Km 37,0
überqueren dann die Hauptstraße L 572 und verweilen ein Stück auf diesem Weg.

--> Km 38,3
An der nächsten Hauptstraße geht's kurz nach rechts,

--> Km 38,6
und schließlich am sog. Reinserturm wieder links weiter.
 
Die Leine-Ilme-Senke ist ein seit vorgeschichtlicher Zeit bevorzugtes Durchgangsgebiet, zum einen als Verkehrspaß zwischen Solling und Harz, zum anderen war die Leinestraße eine bedeutende Pilgerstraße, Heerstraße und Frachtstraße für den mittelalterlichen Warenverkehr zwischen Nord- und Süddeutschland. Ebenso war sie Geleitstraße, d.h. es wurden Zollstellen errichtet, und eine davon war die am Reinser Turm.

--> Km 39,2
An der kommenden Feldweg-Kreuzung geht's in den rechten Weg.

--> Km 40,6
Am Ende des Weges an den Schrebergärten wieder rechts.

--> Km 40,8
Jetzt führt uns schließlich die letzte Straße, der Reinserturmweg, immer geradeaus ins Herz von Einbeck. Vorher überqueren wir noch die Hullerser-/Altendorfer Straße und schieben längs der Marktstraße (Fußgängerzone) unseren "treuen Gefährten" zum Marktplatz.

--> Km 41,8
Am Marktplatz befindet sich dann auch die Tourist-Information im Alten Rathaus. Wir haben es geschafft!


zurück zum Seitenanfang




Radrundweg "Salz und Burgen"
Radrundweg "Brücken und Grenzen"
Radtour von Hardegsen nach Einbeck


"Leine-Heide-Radweg-Navigator"

Druckversion anzeigen



Footer-Bereich

CITYWERK 2010
Logo
SUCHEN    SITEMAP    IMPRESSUM    KONTAKT